Passione Italiana
 Die Leidenschaft für süditalienische Lebensart

Der Zauber Apuliens

Freuen Sie sich auf die nächste Reise Der Zauber Apuliens, die vom 11. bis zum 18. September 2025 stattfinden wird.

Sie werden mit Ryanair direkt von Nürnberg nach Bari fliegen. In Bari befindet sich auch das Hotel. Jeden Tag werden Sie mit einem privaten Bus wunderschöne Ausflüge zu den beliebtesten Städten machen und einzgartige Monumente bewundern.

Freuen Sie sich auf das Castel del Monte, die Krone Apuliens, und auf die Basilica di Siponto. Hier ließ der Künstler Edoardo Tresoldi die Kontur einer eingestürzten Basilika aus Drahtgewebe wiederauferstehen... Oder genießen Sie das mediterrane Flair bei einem Besuch von Polignano a Mare oder Trani. Bewundern Sie noch die romanische Kunst in der Kathedrale von Bitonto oder in der Kathedrale von Bari, wo sich auch die Gebeine des Heiligen Nikolaus befinden...
Das detaillierte Programm folgt in kürze.
Melden Sie sich jetzt fest an und lassen Sie sich diese Reise nicht entgehen!


P R O G R A M M

DONNERSTAG, 11.09.2025

Die Gruppe trifft sich am Flughafen in Nürnberg um 20:30. Die Ankuft in Bari um 22:20. Transfer mit dem Bus zum Hotel Majesty nach Bari. Anschließend Zimmerverteilung. Die Gruppe trifft sich am nächsten Morgen zum Frühstück.

FREITAG, 12.09.2025

Das erste Ziel unserer Reise nach Apulien ist die Altstadt von Bari, denn sie ist das Herz der Stadt und der optimale Ausgangspunkt zu umliegenden Sehenswürdigkeiten. Schnell werdet ihr merken: Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Eine besondere Kuriosität: In Bari kann man die sogenannten Orecchiette-Frauen dabei beobachten, wie sie handgemachte italienische Pasta nach apulischer Art herstellen - und das mitten in den Gängen der Hafenstadt!
Die historische Altstadt Baris ist definitiv ein ganz besonderer Ort, an dem das italienische Lebensgefühl hervorragend zur Geltung kommt. Inmitten der engen Gassen steht die Basilika San Nicola aus dem 11. Jahrhundert, eine bedeutende Pilgerstätte, in der die Überreste des Heiligen Nikolaus aufbewahrt werden. Dieser ist derjenige, der am 6. Dezember zwar nicht in Italien, aber in den Ländern weiter nördlich die Kinder beglückt. Nikolaos bzw. Nikolaus von Myra (Kleinasien bzw. Türkei), der wohl am 6. Dezember 342 oder 347 starb, genoss schon im 6. Jh. höchstes Ansehen und galt neben der Muttergottes als bedeutendster Wundertäter. Am 9. Mai 1087 brachten Kaufleute die sterblichen Übereste des Heiligen von Myra, das schon mehrfach von Muslimen zerstört worden war, nach Bari. So jedenfalls feiert die Legende das als fromme Rettung, was in wirklichkeit ein geplanter Raub war.
Mit dem Rücken zur Hauptfassade der Kathedrale ist der Weg zum in Sichtweite gelegenen Castello Normanno-Svevo vorgegeben. Die Burg aus dem 12. Jahrhundert wurde vom Normannenkönig Roger II. erbaut und ist heute ein Ort für Ausstellungen. Breit und scharfkantig wie eine Axtklinge weist eine Eckbastion bedrohlich gegen die Altstadt, deren Bewohner immer zum Aufruhr bereit waren. Um die eindrucksvolle Kulisse zu genießen, empfiehlt sich unbedingt ein Spaziergang um die Festung herum!
Wo gibt es das beste "Gelato" in Bari? Die Italiener sind sich einig: Die Gelateria Gentile (Piazza Federico II di Svevia, 33) ist ein absolutes Highlight, was die cremigen Spezialitäten angeht. Und diese befindet sich glücklicherweise nicht weit vom Kastell!
Nach dieser leckeren Pause geht es weiter zur zweitwichtigsten Kirche in Bari: die Kathedrale San Sabino (12./13. Jh.). Sie zieht mit ihrem hohen Glockenturm alle Blicke auf sich, hält sich aber sonst im Stil der apulischen Romanik zurück. Die beeindruckende Kirche ist dem Heiligen Sabinus geweiht, der einst Bischof von Canosa war. Die Fassade zieren Reliefs und eine 18-teilige Fensterrose, das dreischiffige Innere elegante Scheinemporen. Über dem Altar erhebt sich die Vierungskuppel auf achteckigem Tambour. Über eine Treppe erreicht man die Krypta der Kirche. Im Gegensatz zum eher schlichten Kirchenschiff ist die Krypta mit ihren marmorverkleideten Wänden und Säulen im Barockstil viel prunkvoller gestalltet. Zu besichtigen sind auch die unter der Kathedrale freigelegten spätantiken Reste römischer Mauern, einer byzantinischen Kirche und Mosaikbodenfragmente des 6. Jh.
Jetzt verlassen wir die Kirche und laufen zur Piazza del Ferrarese. Ein Abendspaziergang ist hier absolut ein Highlight. Man sieht so viele Leute. Alle Generationen. Zwischendurch kann man einen Aperitif nehmen und einfach nur schauen, was so passiert.
Das letzte Ziel des Tages ist nicht mehr weit: Das Teatro Petruzzelli befindet sich im Corso Cavour und ist das größte Privattheater Europas und das viertgrößte in Italien (nach dem Teatro Massimo in Palermo, der Mailänder Scala und dem Operhaus San Carlo von Neapel). Es wurde 1903 für eine in  damaliger Zeit astronomische Summe erbaut und war über Generationen hinweg im Besitz der Familie Messeni Nemagna. Für die damalige Zeit sehr modern mit Heizung und Strom ausgestattet. Es hat internationale Künstler wie Ray Charles, Frank Sinatra und Luciano Pavarotti beherbergt. 1991 durch einen Brand zerstört, wurde es komplett wieder aufgebaut, hat aber nichts von seiner Pracht eingebüßt.
Nun laufen wir zum Hotel zurück oder ihr könnt noch einen Spaziergang entlang des Lungomare von Bari machen. Die Promenade bietet einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt und das Meer und eignet sich perfekt für einen angenehmen Spaziergang oder zum Entspannen auf einer der Bänke um den Wellen zu lauschen. Die Gruppe trifft sich später zum Abendessen im Hotel.

Altstadt von Bari
Altstadt von Bari
Orecchiette-Frauen
Orecchiette-Frauen
Orecchiette-Frauen
Orecchiette-Frauen
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
Bari - Basilica di San Nicola
San Nicola
San Nicola
San Nicola
San Nicola
Castello Normanno-Svevo
Castello Normanno-Svevo
Castello Normanno-Svevo
Castello Normanno-Svevo
Castello Normanno-Svevo
Castello Normanno-Svevo
Castello Normanno-Svevo
Castello Normanno-Svevo

SAMSTAG, 13.09.2025

Heute machen wir mit dem Bus einen schönen Ausflug in den Norden von Apulien nach Barletta und Siponto.
Am südlichen Ende des Golfes von Manfredonia gelegen, bietet Barletta eine Menge Abwechslung und das typische Stadtbild einer italienischen Hafenstadt. Im Hafen dieser 95.000 Seelen Stadt, direkt an der Basilica del Sepolcro, findet man den Koloss von Barletta, eine Bronzestatue, die wahrscheinlich im späten 5. Jahrhundert n. Chr. hergestellt wurde. Ob die Statue nun bei einer Plünderung Konstantinopels durch die Venezianer zur Beute wurde und schließlich in Barletta gelandet ist, oder ob sie auf anderen Wegen in die apulische Hafenstadt kam, bleibt ein Rätsel. Ebenfalls ein echtes Highlight ist das Stauferkastell, das im 10. Jahrhundert n.Chr. ursprünglich von Normannen errichtet und von Friedrich II. weiter ausgebaut wurde. Während der Kreuzzüge diente das Schloss als Stützpunkt für die Kreuzritter, die hier sowohl vor ihrer Abreise ins Heilige Land, als auch jeweils nach ihrer Rückkehr längere Station einlegten.
Die Kathedrale von Barletta, Santa Maria Maggiore, ist auf einem Neptuntempel errichtet worden. Romanische und gotische Stilelemente findet man in der Kathedrale gleichermaßen. Unter der Kathedrale befingen sich Gräber aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. Sowohl das Kastell als auch die Kathedrale beherbergen heute ein Museum.
In der Antike war Siponto nicht nur eine wichtige Hafenstadt an der südlichen Stiefelspitze Italiens, sondern auch Erzbistum. Nachdem ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1223 nahezu sämtliche Häuser und die Basilika Santa Maria Maggiore di Siponto zerstört hatte, entschieden sich die damals dort herrschenden Staufer zu einer Neugründung wenige Kilometer weiter nördlich. 1256 wurde der Grundstein zu Manfredonia gelegt, in deren Neuanlage die Ruinen des benachbarten antiken Siponto einbezogen wurden.
Die Kirche ist gewiss ein Juwel apulischer romanischer Kunst, aber die Hauptattraktion ist in Wirklichkeit die sogenannte "Basilika aus Drahtgewebe".
Vor einigen Jahren beauftragte die "Soprintendenza Archeologica" von Apulien den jungen italienischen Bildhauer Edoardo Tresoldi mit einem besonderen Projekt. Tresoldi realisierte über den archäologisch gesicherten Resten eine freie Rekonstruktion der Basilika aus einem filigranen Metallgewebe. Die ästhetische Unschärfe des Bauwerks liegt auch darin begründet, dass es zur ursprünglichen Größe und Form des Kirchenbaus keine gesicherten Angaben gab. Tresoldi verwendete rund 500 Quadratmeter eines galvanisierten Metallgewebes, das er zu einer spekulativen Basilica di Siponto modellierte.
Die Arbeit trägt den Titel "Dove l'arte ricostruisce il tempo" – Wo die Kunst die Zeit rekonstruiert. Die offene netzartige Struktur des Metallgewebes formt einen lichten, fast immateriellen Kirchenraum mit Säulen, Gewölben und Figuren, in dem die Besucher oberhalb der steinernen Ruinen die baulich-räumlichen Umrisse der antiken Basilika imaginieren können.
Wenn wir es zeitlich schaffen, machen wir einen kurzen Besuch der nahe gelegenen Kirche San Leonardo di Siponto. Die an der Außenseite, insbesondere im Nordportal erhaltenen Steinmetzarbeiten, gehören nach kunstgeschichtlicher Meinung zum „Schönsten“, was die apulische Romanik hervorgebracht hat.
Anschließend fahren wir zurück ins Hotel. Es folgt das gemeinsame Abendessen.

Barletta Castello Svevo
Barletta Castello Svevo
Barletta - Cattedrale Santa Maria Maggiore
Barletta - Cattedrale Santa Maria Maggiore
Barletta - Cattedrale Santa Maria Maggiore
Barletta - Cattedrale Santa Maria Maggiore
Barletta - Cattedrale Santa Maria Maggiore
Barletta - Cattedrale Santa Maria Maggiore
Barletta - Cattedrale Santa Maria Maggiore
Barletta - Cattedrale Santa Maria Maggiore
Barletta - Colosso
Barletta - Colosso
Barletta - Colosso
Barletta - Colosso
Barletta - Basilica del Sepolcro
Barletta - Basilica del Sepolcro
Barletta - Chiesa del Sepolcro
Barletta - Chiesa del Sepolcro
Barletta - Basilica del Sepolcro
Barletta - Basilica del Sepolcro
Basilica di Siponto
Basilica di Siponto
Basilica di Siponto
Basilica di Siponto
Siponto - Abbazia di San Leonardo
Siponto - Abbazia di San Leonardo
Siponto - Abbazia di San Leonardo
Siponto - Abbazia di San Leonardo
Siponto - Abbazia di San Leonardo
Siponto - Abbazia di San Leonardo


SONNTAG, 14.09.2025

Heute wollen wir Tarent, das einst von griechischen Siedlern gegründet wurde, besuchen. Tarent, das auch die „Stadt der zwei Meere“ genannt wird, liegt am Ionischen Meer, das dort ins kleine Meer (Mar Piccolo) und ins große Meer (Mar Grande) unterteilt wird: Das kleine Meer wird von dem großen Meer durch zwei Halbinseln getrennt, die in einem Golf enden. Beide Meere umschließen die Insel "Isola del Borgo Antico", die der ursprüngliche Kern der Stadt war. Diese Insel wird durch zwei Brücken, die "Ponte di Porta Napoli" und die "Ponte Girevole", über dem schiffbaren Kanal mit dem Festland verbunden. Von der Drehbrücke aus kann man das "Castello Aragonese"  bewundern.
Die Hauptattraktion der Stadt ist zweifellos das archäologische Museum. Hier befindet sich eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen Süditaliens und eine der größten Artefaktsammlungen  der Magna Grecia mit dem berühmten Gold von Tarent, dem hellenistischen Schmuck aus Gräbern Süditaliens.
Vor kurzer Zeit ist das Museum um ein Kunstwerk reicher geworden. Es handelt sich um ein Werk von unschätzbarem Wert, das bei einer geheimen Ausgrabung in den 1970er Jahren in einem archäologischen Gebiet gefunden worden ist und anschließend illegal in die Vereinigten Staaten von Amerika exportiert wurde. Die Skulpturengruppe „Orpheus und die Sirenen besteht aus drei nahezu lebensgroßen Terrakottastatuen und stellt die mythische Episode aus der Sage der Argonauten dar. Die beiden Sirenen singen ihr tödliches Lied, während vor ihnen der Sänger Orpheus die Seeleute vor der Gefahr rettet, indem er seine Lippen zu einem melodischen Lied öffnet. Ein Werk dieser Größe, das Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. in Taranto geschaffen wurde, schmückte wahrscheinlich das Grab eines reichen Menschen der Stadt.
Mit unserem Lokalführer werden wir auch einen Spaziergang durch die Altstadt machen und die wichtigsten Monumente besichtigen, wie die Reste des Poseidontempels (auch Dorischer Tempel genannt), das auch als ältester Tempel der Magna Grecia zählt, oder die Kathedrale von "San Cataldo", dem Schutzpatron von Tarent. Sehr interessant ist auch das 14 m unter der Straße gelegene Hypogäum "Ipogeo De Beaumont Bonelli Bellacicco". Es ist ein außergewöhnlicher Bau, der die Geschichte Tarents von der geologischen Zeit, vor zirka 65 Millionen Jahren, bis zum 18. Jahrhundert erzählt. Nach der Stadtbesichtigung fahren wir mit dem Bus  ins Hotel zurück. Es folgt das Abendessen.

Taranto - Ponte girevole
Taranto - Ponte girevole
Taranto - Ponte girevole
Taranto - Ponte girevole
Taranto - Ponte girevole
Taranto - Ponte girevole
Taranto - Castello Aragonese
Taranto - Castello Aragonese
Taranto - Castello Aragonese
Taranto - Castello Aragonese
Taranto - Museo Archeologico - Orecchino a navicella in oro
Taranto - Museo Archeologico - Orecchino a navicella in oro
Taranto - Museo Archeologico - Schiaccianoci in bronzo e lamina d’oro
Taranto - Museo Archeologico - Schiaccianoci in bronzo e lamina d’oro
Taranto - Museo Archeologico
Taranto - Museo Archeologico
Taranto - Museo Archeologico
Taranto - Museo Archeologico
Taranto - Museo Archeologico - Zeus di Ugento
Taranto - Museo Archeologico - Zeus di Ugento
Taranto - Museo Archeologico - Orfeo e le sirene
Taranto - Museo Archeologico - Orfeo e le sirene
Taranto - Museo Archeologico - Orfeo e le sirene
Taranto - Museo Archeologico - Orfeo e le sirene
Taranto - Ipogeo De Beaumont Bonelli Bellacicco
Taranto - Ipogeo De Beaumont Bonelli Bellacicco
Taranto - Colonne del tempio di Poseidon
Taranto - Colonne del tempio di Poseidon
Taranto - Lungomare
Taranto - Lungomare


MONTAG, 15.09.2025

Unser erster Stopp ist heute die Kathedrale von Bitonto, ein beeindruckendes Beispiel normannischer Architektur. Sie wurde um 1200 auf den Überresten einer früheren Basilika errichtet, deren Gründung auf das Jahr 1087 zurückgeht. Die Kathedrale, die der Basilika San Nicola di Bari nachempfunden ist, gilt als eine der schönsten romanischen Kirchen Apuliens.
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir Trani, auch bekannt als die "Perle der Adria". Hier erwartet uns ein weiteres Highlight: die romanische Kathedrale von Trani, die sich direkt am Meer befindet. Diese Bischofskirche, deren Name sich auf den Pilgerheiligen Nikolaus bezieht, ist eine Doppelkirche mit einer Krypta. Die Oberkirche ist dem Heiligen Nikolaus geweiht, während die Unterkirche Santa Maria della Scala beherbergt. Ein weiteres interessantes Bauwerk ist die "Sinagoga Scolanova" im ehemaligen jüdischen Viertel. Nicht zu vergessen der prächtige Uhrenturm in der Altstadt ("Torre dell'orologio") und die imposante Küstenfestung "Castello di Trani". Diese Niederungsburg am Ufer wurde zwischen 1233 und 1249 unter Kaiser Friedrich II. erbaut.
Ein absolutes Muss für jeden Apulien-Urlauber ist das Castel del Monte, eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Region. Das achteckige Schloss in der Nähe von Bari wurde im 13. Jahrhundert von Stauferkaiser Friedrich II. in Auftrag gegeben. Es sollte ihm als Aufenthaltsort während der Jagd und für Zusammenkünfte im engsten Kreis dienen. Allerdings gibt es keine gesicherten Belege dafür, dass der Kaiser jemals selbst in der Burg residierte.
Bis heute ranken sich zahlreiche Vermutungen um den Hintergrund der achteckigen Bauweise. Einige sehen eine Ähnlichkeit zum Felsendom in Jerusalem oder zur Aachener Pfalzkapelle Karls des Großen. Die geometrische Form des Oktogons wurde jedoch nirgendwo sonst so vollendet umgesetzt wie im Castel del Monte.
Im Anschluss an die Besichtigung fahren wir zurück ins Hotel, wo wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.

Cattedrale von Bitonto
Cattedrale von Bitonto
Catterdrale di Bitonto
Catterdrale di Bitonto
Catterdrale di Bitonto
Catterdrale di Bitonto
Catterdrale di Bitonto
Catterdrale di Bitonto
Catterdrale di Bitonto
Catterdrale di Bitonto
Basilica di Trani
Basilica di Trani
Basilica di Trani
Basilica di Trani
Basilica di Trani
Basilica di Trani
Basilica di Trani
Basilica di Trani
La cattedrale di Trani
La cattedrale di Trani
Castel del Monte
Castel del Monte
Castel del Monte
Castel del Monte
Castel del Monte
Castel del Monte
Castel del Monte
Castel del Monte
Castel del Monte
Castel del Monte

DIENSTAG, 16.09.2025
Unser kulturelles Programm beginnt heute mit der Besichtigung von Polignano a Mare. Die geografische Lage der Stadt hat in ihrer Geschichte eine entscheidende Rolle gespielt. Das historische Zentrum der Stadt thront auf einer imposanten Klippe über dem Meer, zwischen Bari und Brindisi, mit malerischem Blick auf die Adria. Diese Beschaffenheit machte die Stadt leicht gegen Angriffe vom Meer aus zu verteidigen und trug zur Entwicklung einer Wirtschaft bei, die hauptsächlich auf Fischerei und Seefahrt basierte. Mit unserem ortskundigen Reiseleiter unternehmen wir einen reizvollen Spaziergang, um einige der eindrucksvollsten Punkte der Stadt zu erreichen: den bezaubernden Strand im Zentrum, die historische römische Fußgängerbrücke mit Panoramablick und das lebendige historische Zentrum mit seinen zahlreichen Restaurants. Ein Bummel durch die Altstadt von Polignano a Mare ist stets ein Genuss. Hier bietet es sich an, auf einer der Terrassen mit Meerblick einen Aperol Spritz zu genießen oder die kulinarischen Köstlichkeiten der örtlichen Restaurants und Pizzerien zu probieren.
Nicht weniger reizvoll ist unser nächstes Ziel, Monopoli, eine malerische Küstenstadt mit einer reichen Geschichte. Das alte Fischerdorf, das Besucher jeden Alters in seinen Bann zieht, besticht durch seine charmante, rustikale Architektur im Barockstil mit einem Hauch griechischen Flairs, der sich in den vielen weißen Häusern des historischen Zentrums widerspiegelt. Die beste Art, Monopoli zu erkunden, ist zu Fuß. Daher unternehmen wir einen ausgiebigen Spaziergang durch die Gassen, entlang der alten Stadtmauer, und entdecken das imposante Schloss Karls V. mit Blick auf das Meer. Anschließend setzen wir unseren Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt fort, wo die einheimischen Frauen vor ihren Häusern sitzen und den Tag ausklingen lassen. Durch diese mittelalterlichen Gassen gelangen wir zur idyllischen Cala Porto Vecchio, einer kleinen Bucht mit kristallklarem Wasser, die an sonnigen Tagen zum Verweilen einlädt. Nun begeben wir uns ins Zentrum zur beeindruckenden Hauptkathedrale, der Basilica della Madonna della Madia, einem herausragenden Beispiel barocker Architektur.
Anschließend fahren wir zurück zum Hotel, wo uns ein gemeinsames Abendessen erwartet.

Polignano a Mare
Polignano a Mare
Polignano a Mare
Polignano a Mare
Polignano a Mare
Polignano a Mare
Monopoli
Monopoli
Monopoli
Monopoli
Monopoli
Monopoli
Monopoli
Monopoli
Monopoli - Centro storiico
Monopoli - Centro storiico
Monopoli
Monopoli
Monopoli - Cattedrale
Monopoli - Cattedrale
Monopoli - Cattedrale
Monopoli - Cattedrale
Monopoli - Cattedrale
Monopoli - Cattedrale
Monopoli - Il castello
Monopoli - Il castello
Monopoli - Il castello
Monopoli - Il castello
Monopoli - Il castello
Monopoli - Il castello

Mittwoch, 17.09.2025
Eines der Sightseeing-Highlights der Woche ist zweifellos Matera, die wohl bekannteste Stadt der Provinz Basilikata, mit ihren Höhlenwohnungen, den „Sassi“, die zum Weltkulturerbe gehören. Sie sind ein städtebauliches Wunderwerk.
Die Stadt liegt auf einem Kalkausläufer der östlichen Murgia, an einem tiefen Schluchtengrund mit einer überragenden Felswand, die von zwei Vertiefungen unterbrochen wird (diese bilden sich aus zwei kleinen Nebenflüssen rechts der Schlucht): dem „Sasso Barisano“ im Norden und dem „Sasso Caveoso“ im Süden. Die „Sassi“ sind die antiken, malerischen Felsenviertel von Matera, mit Wohnungen, die zum Teil in Tuffstein gehauen sind und unregelmäßig übereinander liegen. Ihre Fassaden bestehen oft aus Mauern. Nach dem Umzug der Einwohner aus den „Sassi“ und der Entwicklung des Industriegebiets sind zahlreiche neue Stadtviertel im oberen Bereich der Stadt und auf den nahen umliegenden Erhebungen entstanden.
Von den Stadtvierteln der Sassi sind die Kirchen besonders sehenswert: Santa Maria de Idris, wahrscheinlich die älteste. Sie ist vollständig in einen Felsen gebaut und besitzt eine unversehrte Fassade mit Fresken aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert; San Pietro Barisano, aus dem 12. und 13. Jahrhundert, teilweise aus Felsen, mit einer geschwungenen Fassade aus dem 18. Jahrhundert; San Pietro Caveoso, aus dem Jahr 1656, am Rand eines Abgrunds. Wir werden in Begleitung unserer lokalen Stadtführer einen wunderschönen Spaziergang durch die alten Stadtviertel machen. Bequeme Schuhe sind von Vorteil!
Unser Besuch beginnt jedoch außerhalb der Stadt mit der Besichtigung einer einzigartigen Felsenkirche, der „Cripta del Peccato Originale“. Aufgrund ihres Freskenzyklus wurde sie als „Sixtinische Felsenkapelle“ bezeichnet. Die am 1. Mai 1963 entdeckte Kultstätte ist mit einem Freskenzyklus aus dem 8. bis 9. Jahrhundert geschmückt, der von dem als „Maler der Blumen von Matera“ bekannten Künstler gemalt wurde. Die Fresken sind eindeutig im langobardischen Stil gehalten und weisen nur wenige Hinweise auf byzantinische Kunst auf: prächtige Kleidung und ausdrucksstarke Gesichter.
Am späten Nachmittag Rückfahrt ins Hotel, Koffer packen und letztes gemeinsames Abendessen.

Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera
Matera - Cripta del peccato originale
Matera - Cripta del peccato originale
Matera by Night
Matera by Night


Donnerstag, 18.09.2025
Heute sagen wir "Arrivederci Puglia"! Der Vormittag und Nachmittag stehen zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen in Bari. Der Abflug ist für 23:05 Uhr geplant, die Ankunft in Nürnberg um 1:00 Uhr.


WICHTIG: Bei Kirchenbesuchen sollte die Gruppe auf angemessene Kleidung achten. Dies gilt für alle Kirchen in Italien!